Galerist Mark Dickenson kuratiert eine Ausstellung die auf dem Songtitel What is not but could be if, der kürzlich aufgelösten amerikanischen Band Silver Jews (1989-2009), basiert. Für Dickenson ist es eine einfache Fragestellung; Veränderung ist nötig damit neue Propositionen existieren können. Durch den Prozess des Kuratierens, der es einem erlaubt durch andere zu sprechen, öffnet Dickenson indirekt eine umfassendere Thematik. Die offene Fragestellung von Was nicht ist, aber sein könnte wenn kann auf alle Aspekte des Lebens, der Gesellschaft und der Welt als solche angewandt werden, auf der Suche nach den Voraussetzungen die gegeben sein müssten damit das Unmögliche oder Unvorhersehbare passieren kann. Zum Beispiel, was wäre die wenn-Bedingung unter der die Silver Jews ein weiteres Album herausbringen würden? Und wie wäre dieses Album?
In den gesamten Räumen des Caribic präsentieren die eingeladenen Künstler Antworten auf diese Frage. Dan Rees entwirft Plattencover. Nicolas Ceccaldi präsentiert eine Laptop-Herz-Skulptur. Iori Wallace skizziert ein Diagramm mit den musikalischen Einflüssen auf die Band. Sascha Hahn projiziert einen seiner Filme, der einem Musikvideo ohne Ton gleicht. Morag Keil fertigt eine Collage, die einen angeblichen Brief Dave Burmans, dem Gründer der Silver Jews, beinhaltet. Florian Roithmayr schickt Handabdrucke. Eine Lesung, seltsame Cocktails und verdächtige Eierschalen auf dem Fußboden bilden den Beitrag von Simon Fujiwara. Alex Bruchlos spielt den Song What is not but could be if live auf der Akustikgitarre. |